19.3.: Unglaubliche Berichterstattung im aktuellem „Salzburg Fenster“! Protestmails wurde bereits verschickt! Aufgrund der eingelangten Briefe ist der Initiator auch klar: Der Verein Erinnerungsstätte Lager Weyer/Innviertel! Als SPÖ – Bürgermeister und Gewerkschafter verurteile ich derartige Verunglimpfungen, die aus dem Zusammenhang gegriffen wurden, auf das schärfste!! SF10/08
Das Kind und der Massenmörder
von Heinrich BreidenbachEigentlich wollte ich mich dem Thema „Erinnerung“ in diesem „Bedenkjahr 2008“ verweigern. Was soll der Überfülle an diesbezüglichen journalistischen und politischen Hervorbringungen noch sinnvoll hinzugefügt werden? Wer immer noch nicht weiß, was von „Anschluss“, Holocaust und Nationalsozialismus zu halten ist, will und wird es nie mehr wissen. Das Thema ist entschieden.
Leider ist das falsch! Es gibt Denkweisen, von denen ich niemals geglaubt hätte, dass sie im Österreich des 21. Jahrhunderts noch die Mehrheit eines Gemeinderates prägen können. Aber das ist so. Und es ist entsetzlich.
In der kleinen Gemeinde St. Pantaleon im nahen Innviertel existierte während des Nationalsozialismus im Ortsteil Weyer ein „Arbeitserziehungs- und Zigeuneranhaltelager“. Es gab dort Misshandlungen und bestialische Morde. 301 der in Weyer angehaltenen „Zigeuner“ wurden 1941 mit Viehwaggons in das Ghetto von Lodz transportiert. Keine und keiner von ihnen ist lebend zurück gekommen. Der in St. Pantaleon lebende Schriftsteller Ludwig Laher hat diese Verbrechen, sowie auch deren übliche Verdrängung nach dem Krieg, präzise recherchiert und in dem überaus lesenswerten Buch „Herzfleischentartung“ beschrieben.
Seither gibt es in St. Pantaleon auch den Verein „Erinnerungsstätte Lager Weyer“. Von diesem Verein ging die Initiative aus, symbolisch und stellvertretend für alle anderen, dem jüngsten und unschuldigsten Opfer des „Anhaltelagers“ eine Straße zu widmen. Es handelt sich um den Säugling Rudolf Haas. Das „Zigeuner“-Kind ist nur sechs Wochen alt geworden. Geboren und gestorben im Lager Weyer.
Können eine solche späte kleine Wiedergutmachung und Erinnerung wirklich ein Problem sein? Offensichtlich schon.
In der Gemeinde begann jedenfalls ein beschämender Eiertanz. Ein ehemaliger FPÖ-Gemeinderat startete eine wüste Polemik gegen „politische Namenszuteilungen“ und verstieg sich zu der zynischen Argumentation, dass dann auch die Straße, die zum Haus des Schriftstellers Ludwig Laher führt, in „Stalin-Allee“ unbenannt werden sollte. Man stelle sich vor, ein unschuldiges Kind und Opfer des Nationalsozialismus wird gleichgesetzt mit einem brutalen Diktator und Massenmörder. So weit, so schlecht. Ein paar Unverbesserliche wird es immer geben. „Stalin-Allee“ ist gleich „Rudolf-Haas-Straße“
Das Unerträgliche aber ist, dass die Mehrheit des Gemeinderates von St. Pantaleon tatsächlich dieser Argumentation folgte. Der für die Straßennamen zuständige Vizebürgermeister meinte in der Gemeinderatssitzung vom 21. November 2007 zum Vorschlag einer „Rudolf-Haas Straße“ wörtlich Folgendes: „Es liegt auch ein Vorschlag vor, dass man im Bereich Wenger Höhe eine Stalinallee macht. Dies sind Vorschläge aus der Bevölkerung und wenn man auf das eingeht, muss man auch dies akzeptieren.“
Der Gemeinderat mit absoluter sozialdemokratischer Mehrheit fand, dieser Argumentation folgend, einen feigen „Ausweg“. Und zwar dergestalt, dass in St. Pantaleon auf Straßen mit Personen-Namen grundsätzlich verzichtet wird. Dies alles nur zu dem Zweck, eine Straße nach dem Opfer Rudolf Haas zu verhindern. Dagegen stimmte nur eine im Gemeinderat vertretene Bürgerliste. Ein Sozialdemokrat und zwei ÖVP-ler enthielten sich der Stimme.
So geschehen im Österreich des Jahres 2007, einen Monat vor Beginn des „Bedenkjahres“.
Freispruch für Direktorin17. März 2008 | 13:00 | Maria Sam, Direktorin des Sozialpädagogischen Zentrums Oberndorf wurde heute am Landesgericht Salzburg freigesprochen. Sie musste sich dem Vorwurf des Amtsmissbrauches stellen. SALZBURG (SN). „Ich freue mich sehr über den heutigen Freispruch von Maria Sam durch das Landesgericht Salzburg. Das Urteil ist eine Entscheidung im Interesse der Schülerinnen und Schüler und bestätigt die gute Arbeit einer engagierten und menschlichen Pädagogin und Direktorin”, so ÖVP-Bildungssprecher Josef Sampl zum Ausgang der heutigen Gerichtsverhandlung. Der Direktorin wurde vorgeworfen, Schüler ohne entsprechende Genehmigungen aufgenommen zu haben. Bereits im Vorfeld der Verhandlung haben unzählige Schülerinnen und Schüler, sowie deren Eltern ihre Solidarität mit Maria Sam bekundet, einige von ihnen nahmen heute auch an der Verhandlung teil.
„Unsere Pädagoginnen und Pädagogen stehen in ihrer Lehrtätigkeit, oder im Fall von Direktoren und Administratoren auch in der Verwaltung, vor wachsenden Aufgaben und Herausforderungen. Das Wohl der Schülerinnen und Schüler steht dabei stets im Mittelpunkt ihres Handelns. Die Schulleiterinnen und Schulleiter sind Pädagogen und gehören von administrativen Aufgaben entlastet. Diese schon lange in Aussicht gestellte Entlastung wurde bisher vom Land Salzburg nicht eingelöst. Hier ist Handlungsbedarf gegeben! Wir sollten alles tun, um Leiterinnen und Leiter auf der Suche nach praktikablen und menschlichen Lösungen vor Ort zu unterstützen. Anklagen vor Gericht gehören wohl nicht dazu”, so Sampl abschließend. Auch der St. Pantaleoner Bgm. Herbert Huber sei mehr als froh, dass sich der Wahnsinn gegenüber seiner Gemeindebürgerin Maria Sam endlich erledigt hat. © SN/SW
16.3.: Jahreshauptversammlung GLOC: Bei der JHV unseres Oldtimerclubs hatte ich die Ehre die Neuwahlen durchzuführen. Einstimmig wurde Schneider Josef wiedergewählt.
15.3.: Große FF Übung durch die FF Trimmelkam in der Siedlung Riedersbach! FF St. Pantaleon, Wildshut, Energie AG, St. Georgen, Ostermiething, Haigermoos waren dabei.

15.3.: Meisterschaftsauftakt SV gegen Tarsdorf. Trotz sehr guter Leistungen fehlt das Glück im Abschluss! Leider 0:3 -Foto Mario ganz links

13.3. Bürgermeisterkonferenz “Salzachbrücke”: bei dieser Zusammenkunft in Ostermiething wurde die Notwendigkeit der Umsetzung für den Bau der Salzachbrücke diskutiert. Die Vorgangsweise hinsichtlich Informationspolitik durch das Land wurde meinerseits dargestellt. Nur mit einem Miteinander kann ein derart wichtiges Projekt umgesetzt werden!
13.3.: Ing. Walter Pohl wurde bei der Wahlversammlung als Kommandant der FF St. Pantaleon gewählt. Herzliche Gratulation!
13.3.: Elisabeth Göschl ist bereits 10 Jahre Kassaführerin in unserer Gemeinde. Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit den Mitarbeitern der Gemeinde wurde gefeiert. Anschließend zeigten AL Franz Kleinhagauer und ich das neue Gemeindezentrum - alle freuen wir uns auf den Umzug in die neue Wirkungsstätte der Gemeinde!
12.3.: Gemeinderatssitzung: neben wichtigen Beschlusspunkten für den Neubau Gemeindeamt und Zeugstätte FF St. Pantaleon wurde auch das Budget für das EKIZ Riedersbach beschlossen - nicht überraschend das die Mehrheit der ÖVP dagegen war. Die ÖVP berichtete über den Besuch von LH Pühringer letzte Woche in unserer Gemeinde. Es handelte sich um einen reinen Fraktionstermin (??). Dadurch durfte ich als Bürgermeister nicht dabei sein. Wir warten schon viele Jahre auf einen offiziellen Besuch - gerade hinsichtlich notwendiger Entscheidung für unsere VS in St. Pantaleon….
11.3.: Im privaten Bergbaumuseum von Robert Tkauz tagte der Vorstand des BAV Braunau. Nach einer intensiven Sitzung konnte ich Robert mit seinen Leistungen für den Bergbau präsentieren. Robert zeigte seinen Fundus und präsentierte ua. auch den Powerpointvortrag über den Bergbau in Wildshut und Trimmelkam. Die anwesenden Vorstandsmitglieder (ua. Bürgermeister) zeigten sich begeistert über die Einrichtung des Museums!
9.3.: Bezirksjugendredewettbewerb der Landjugend: Austragungsort war unsere Hauptschule in St. Pantaleon. Es war sehr erfreulich, wie engeagiert die Jugendlichen ihre Reden gestaltet haben.
9.3.: Bei der Jahreshauptversammlung des Pensionistenverbandes konnte ich über die neuesten Entwicklung in der Gemeinde referieren. Ua. die aktuelle Situation wegen der Salzachbrücke und der Vorgangsweise des Landes gegenüber der Gemeinde. Ehrungen und Berichte rundeten die JHV ab.
8.3.: Abschiedsfest für Stafania Falco: unsere Hortleiterin hat eine Anstellung als Lehrerin in der VS Schalchen erhalten. Bei diesem Fest habe ich dir gedankt - auch ihren Eltern und den Eltern der Hortkinder für die mehr als hervorragende Zusammenarbeit.
8.3.: Gemeindeschimeisterschaften 2008 in St. Martin - 80 Starter dabei. Am Abend Siegerehrung im GH Höfer in Loidersdorf. Siegerehrung und Dankesworte meinerseits an die Organisatoren des SV St. Pantaleon.

7.3.: 23. Ortsstellenversammlung des Roten Kreuzes in der Energie Riedersbach: der neue Film wurde uns gezeigt - auch die TV Werbspots. Nach dieser Veranstaltung steht wieder eines fest: auf unser Rotes Kreuz kann man mehr als stolz sein. Besonderen Dank an den Chef der Ortsstelle: Richard Niedermüller!
6.3.: Trimmelkam / Kasino: FF Abschnittstagung Wildshut: Begrüßung / Ansprache meinerseits / 120 anwesend / Ehrung Schmidlechner OÖ Feuerwehr Verdienstkreuz III. Stufe und Vinzenz Hochradl Bezirks Verdienstkreuz I. Stufe;
5.3.: Mail an LH Pühringer: Sehr geehrter Herr Landeshauptmann! GV Valentin David (ÖVP Obmann) teilte bei der letzten Gemeinderatssitzung erfreulicherweise mit, dass im 1. Halbjahr eine Entscheidung hinsichtlich VS St. Pantaleon deinerseits erfolgt. Ich erlaube mir höflich nachzufragen, ob ein Besichtigungs- und Besprechungstermin in der Gemeinde St. Pantaleon in den nächsten 2 Monaten möglich wäre.Vorweg Danke für deine Bemühungen und erbitte um Rückantwort.Mit freundlichen Grüßen Herbert Huber Bürgermeister St. Pantaleon
3.3.: Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung RHV Salzach - Mitte: ua. Rechnungsabschluss 2007; Wartungsvereinbarung mit der Gemeinde St. Pantaleon; Bericht Gewässerschutz uvam.
3.3.: Das Projekt der DIAKONIE (Behindertenwerkstätte in Riedersbach) wird immer konkreter! Nach Auskunft der Diakonie soll mit dem Bau im März 2009 begonnen werden! Auch eventuell eine “Postannahmestelle” könnte eingerichtet werden. Weitere Infos folgen!
3.3.: Mehrere Bauverhandlungen konnten positiv für die betroffenen Gemeindebürger durchgeführt werden.
2.3.: Kommunalwahlen in Bayern: Hans Schild eindeutig zum Bürgermeister der Partnergemeinde in Fridolfing gewählt. Herzliche Gratulation und alles Gute für die nächsten 6 Jahre!
2.3.: Jahreshauptversammlung Bergknappenkapelle Trimmelkam im Kinostadl Trimmelkam: Gute Zusammenarbeit zwischen mir und Kapelle. Besonders Jungmusiker ganz tolle Leistungen
1.3.: Jahreshauptversammlung Sportfischerverein Höllerersee im GH Vorauer: 192 Mitglieder derzeit; viele Aktivitäten - vor allem bei der Jugend. Ich bedankte mich für die gute Zusammenarbeit. Petri heil
1.3.: Jahreshauptversammlung in der MZH Riedersbach von IGSat und Mieterschutzverein; die Anwesenden haben sich klar für die Beibehaltung des Grüncontainers ausgesprochen. Bei der Neuwahl des IGSat wurde GV Haller als Obmann wieder gewählt. Habe bei dieser Versammlung die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und WAG angesprochen. Projekt “altersgerechtes wohnen” soll geplant werden. Die Gemeindekinderschitage sind erfolgreich verlaufen. Ergbnisse gibt es in der nächsten Gemeindeinfo!Die Müllentsorgung im Bereich der WAG Wengerhöhe und Trimmelkam wird umgestellt.
Herzliche Gratulation an die neu gewählten Kommandanten der FF: Joham Fritz neuer Kommandant der FF Trimmelkam und Gerhard Hötlackner als Kommandant der FF Wildshut wiedergewählt. Die FF St. Pantaleon wählt im März. Danke an Josef Schmidlechner für die 15 Jahre als Kommandant und zuletzt als Pflichtbereichskommandant. Wieder Probleme bei den Sammelstellen - vor allem bei den Grüncontainern herrscht Chaos Dank einiger unbelehrbare Gemeindebürgern.
Gemeindevertreter aus Lochen - ua. Bgm. Schweiberer - besuchten den Neubau Gemeinde und FF.
Viele Projekte stehen in der Gemeinde St. Pantaleon an. Neben dem derzeitigen Neubau des Gemeindezentrums und der Zeugstätte der FF St. Pantaleon muss dringend das Problem der VS St. Pantaleon gelöst werden. Hier warten wir auf Entscheidung der Landesregierung.