Dezember 31, 2008
Dezember 30, 2008
Jahresabschluss SPÖ Fraktion
Nach dem Bürotag in der GPA-djp kurz Gespräch im Kaffee Landertinger. Im GH Vorauer fand die Jahresabschlussfeier der SPÖ St. Pantaleon statt. Die Bilanz für dieses Jahr ist mehr als positiv. An dieser Stelle würde mir vieles einfallen…..aber dann sind wieder einige beleidigt. Aber viele Ankündigungen, wer mit wem alles für die Gemeinde bespricht und was tatsächlich als Ergebnis erfolgt – darüber haben andere zu befinden. Die letzten 5 Jahre haben wir bewiesen, dass wir ohne Parteipolitik viele Projekte für unsere Gemeinde umsetzen konnten. Dass seitens des Landes durch LR Ackerl (SPÖ) viele zusätzliche Gelder alleine im heurigen Jahr(Gemeindeamt, neue Zeugstätte FF St. Pantaleon, Kommunalfahrzeuge, Neubau Stiege Friedhof uvam.) nach St. Pantaleon kamen, ist ein Beweis – nicht reden, sondern handeln….
Dezember 29, 2008
Jahresabschlussfeier Gemeinde
Einige Gespräche Gemeinde und Kaffee Landertinger – ua. wg. Sportanlage SV usw.
Am Abend fand die traditionelle Jahresabschlussfeier der Gemeindebediensteten im Kinostadl in Trimmelkam statt. Ich nutzte die Gelegenheit, um mich bei allen Beschäftigten für ihre Arbeit im Jahr 2008 zu bedanken.
Dezember 28, 2008
Dezember 27, 2008
Geburtstagstour
Gemeindeamt, danach Gratulationen zum 85. Geburststag Frau Bamberger in Trimmelkam, in Riedersbach zum 80. Frau Ötzlinger Berta und nach Pirach zum Geburtstag von Fraktionschef Robert Tkauz.
Dezember 26, 2008
JHV Kameradschaftsbund
Eisige Kälte…mit der Musikkapelle St. Pantaleon Marsch in die Kirche, Messe und Totengedenken beim Kriegerdenkmal. Weiter nach Loidersdorf ins GH Höfer zur Jahreshauptversammlung. Gäste vom KSK Fridolfing waren anwesend. Ich hatte die Ehre, die Auszeichnungen durchzuführen. In meiner Ansprache bedankte ich mich ua. für die Ausrückung bei der Eröffnungsfeier Gemeindeamt St. Pantaleon. Hansgeorg Messner präsentierte die Fotos vom Patenbitten in der MZH Riedersbach. Der Rainermarsch und die Landeshymne bildeten den Abschluss der JHV.
Info zur Salzachbrücke St.Pantaleon-Fridolfing
Neue Salzachbrücke Riedersbach wird errichtet.
LH-Stv. Hiesl: Gesamtkosten 30 Mio. Euro, Errichtung bis 2012 geplant.
(LK) Um insgesamt rund 30 Mio. Euro wird in der Gemeinde St. Pantaleon
eine neue Salzachbrücke Riedersbach errichtet,
gibt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bekannt.
Dies habe ich kürzlich mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein vereinbart,
die neue Brücke soll bereits bis 2012 errichtet werden.
Die Gesamtkosten für dieses wichtige Infrastrukturprojekt werden sich auf knapp 30 Mio.
Euro belaufen. Oberösterreich wird davon rund 30 % übernehmen,
den Rest inklusive der Bauabwicklung trägt Bayern, berichtet Hiesl.
Die alte Brücke muss aber von den Gemeinden übernommen werden.
Die bestehende Salzachbrücke Ettenau-Tittmoning wurde vor zehn Jahren generalsaniert,
sodass eine gefahrlose Befahrbarkeit sicherlich noch für 20 Jahre gegeben ist.
Im Vorlandbereich ist aber bei Hochwasser,
ca. alle zwei Jahre, ein Passieren der Brücke für einige Tage nicht möglich.
Außerdem ist aufgrund der Steigungsstrecke (ca. 15 %)
auf der deutschen Seite in Tittmoning das Passieren mit LKW’s nur erschwert möglich.
Zehn oö. Gemeinden und mehrere Gemeinden im Landkreis Traunstein auf deutscher Seite
bekannten sich zu einem Neubau der Salzachbrücke in Bereich Ostermiething – Fridolfing.
Im Rahmen einer Korridoruntersuchung kristallisierte sich der Standort beim Kraftwerk Riedersbach
(ca. 8 km südlich der bestehenden Salzachbrücke) als bester heraus.
Ich habe mit den bayerischen Ministerpräsidenten vereinbart,
dass wir den Neubau der Salzbachbrücke mit Hochdruck vorantreiben,
die Fertigstellung ist bereits für 2012 geplant,
so Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl abschließend.
Die strenge Natura-2000-Richtlinie der Europäischen Union (EU) kann die Brücke verhindern.
Nach einem dreitägigen Aufenthalt unserer Regionalpolitiker in Brüssel im Dezember 2008
wurde über die Beschränkungen durch die Flora Fauna Habitat Richtlinien gesprochen.
Sie kamen zu dem aus ihrer Sicht erfreulichem Ergebnis,
das diese Richtlinien nicht unüberwindbar seien.
Gewisse Rahmenbedinungen, sowie „vordringliches öffentliches Interesse“,
und die dazu entsprechenden Ausgleichsflächen müssen vorhanden sein.
Herrmann Hinterstoisser vom Salzburger Naturschutzreferat dämpft
die Erwartungen an die Pilgerreise nach Brüssel:
„Quer durch das Schutzgebiet kann ich mir das nicht vorstellen,
weil hier die Eingriffe so massiv wären,
dass hier eine Sperrwirkung durch eine solche Straßenverbindung gegeben wäre.”
Wo soll denn eine Ausgleichsfläche für die zerstörte Auenlandschaft her kommen…???
Wir haben nur die eine Erde. Viel wird über Klima und Biodiversität geredet,
wenn es um nützliches Handeln geht sind viele schöne Politikerreden wieder vergessen.
Viel Geld an Strafzahlungen wurde Deutschland durch die Ausweisung des FFH Gebietes erspart,
die Politik wird wieder ein Stück unglaubwürdiger wenn sich Naturschutzprogramme
immer wieder relativ leicht umgehen lassen.
Naturschutzverbände und eventuelle Bürgerinitiativen gegen den
Brückenbau an dieser sensiblen Stelle werden für kräftigen Gegenwind sorgen
und dem Herrn Landrat damit „auf seine empfindlichen Nerven gehn“.
Die Argumente für eine grenzüberschreitende Infrastruktur werden in
unseren Medien und von heimischen Regierungsvertretern
beider Regionen ausreichen kommentiert.
An vorderster Stelle unserer hohen Politik steht leider immer noch
das uneingeschränkte Wirtschaftswachstum, alles andere ist zweitrangig.
Welche Natur, Finanz und Wirtschaftliche Katastrophen
müssen eigentlich noch passieren…???
Ganze Generationen müssen später unsere gewaltigen Staatsschulden abtragen.
Der Untergang der schützenswerten Auenlandschaft wird der Bau einer Brücke
hoffentlich nicht sein, doch an dieser sensiblen Stelle muss eine Brücke nicht sein.
Weiter südlich könnte nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße von Laufen,
in Triebenbach der Vernünftigere Brückenstandort sein.
Gibt es eine Raumempfindlichkeitsanalyse der B 20 im Raum Fridolfing…???
Von dem geplante Industriepark Riedersbach würde natürlich
Fridolfing sowie die oberösterreichische Region wirtschaftlich gleichermaßen profitieren,
Industriearbeitsplätze dürfen aber nicht zu Lasten der Gesundheit von vielen gehen.
Die Gewerbegebiete in Fridolfing,
Tittmoning und Riedersbach können auch ohne zusätzliche Brücke
existieren und Nachhaltig expandieren,
sie brauchen ja nicht gleich die nächsten Jahre explodieren.
Bundesweit sind 40% der Strassen reparaturbedürftig dort
ist es eventuell sinnvoller das Geld auszugeben „Asphaltorgie“
Die Nachhaltigkeitsziele dürfen wir nicht aus den Augen verliern.
Bis 2020 wollte die Bundesregierung eigentlich erreichen,
dass nur noch 30 Hektar Landschaft pro Tag
mit Straßen und Häusern überbaut werden.
2008 sind es noch 120 Hektar pro Tag.
Die Ausbreitung des Schwerverkehrs in unserer Regionen
so wie der damit verbundene Verlust an Attraktivität und Lebensqualität
allen voran der Bewohnern von Kelchham ist für mich das größt Übel.
Der Verlust an landwirtschaftlich genutzter Fläche und die Gefährdung
natur naher ländlicher Strukturen
sowie der Verlust an ruhigen Rückzugsgebieten
seltener zum Teil geschützter Pflanzen und Tierarten
ist durch künstlich erschaffene Biotope auf der grünen Wiese nicht zu ersetzten.
Die Brückenplaner sind deshalb aufgerufen,
weiter an einer sinnvollen für uns alle verträglichen Minimallösung zu planen.
Oder es ganz einfach und Demütig sein lassen.
An Landes und Landkreisgrenzen muss über Großprojekte gemeinsam
„Öffentlich“ Landkreisübergreifend diskutiert werden, (BGL & TS)
der Bedarf „einer“ Brücke für den Schwerverkehr ist möglicherweise vorhanden,
doch zwei müssen es bestimmt nicht sein,
dem entstandenen „Druck der Strasse“ bzw. (Strassenbauamt Traunstein)
darf nicht Gewissenlos gegenüber kommenden Generationen nachgegeben werden.
Fortschritt ist nicht mehr nur grenzenloses Wirtschaftswachstum,
beginnen wir endlich die Suche andere Wege zu finden und zu gehen.
Neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen müssen Umweltverträglich entstehen.
Natürlich frage ich mich auch, wie soll das den Bitte gehn,
das ist ja gerade die Herausforderung für eine lebenswerte Zukunft
mit weniger Ressourcen Verbrauch, nach dem MIPS Prinzip,
Material Input Pro Systhemeinheit.
2012 werden wir bestimmt nicht auf dieser Brücke gehen,
weil uns die Schulden jetzt schon bis zum Halse stehen.
Handeln wir jetzt, jetzt würd´s noch gehen,
ein Nationalpark untere Salzach wär doch auch ganz schön,
nicht nur Touristen würden vor einer traumhaften Kulisse stehen
und wie bisher schmunzelnd nach Österreich hinüber sehen,
wo drüben unsere Bewunderer stehen,
und Stolz in die Augen von uns ökologischen Bayern sehen…!!!
Salzachbrücke aus der Österreichischen Politik…!!!
Oft verknüpft mit dem Gitzentunnel wird das Projekt einer Salzachbrücke
zwischen Salzburg und Oberndorf.
Die Gemeindevertretung hat sich einstimmig gegen die Variante 1 ausgesprochen,
die eine Querung im Bereich Muntigl/Überfuhr vorsieht.
Die von den Gemeinden Bergheim bis Oberndorf favorisierte Variante bei Weithwörth
ist aus naturschutzrechtlichen Gründen derzeit nicht durchführbar.
Auch die von der Gemeinde Bergheim akzeptierte Variante an der Gemeindegrenze zu Anthering
ist wegen dem Naturschutz nicht umsetzbar.
Auf bayrischer Seite stoßen ebenfalls alle diese Varianten auf großen Widerstand.
Auf Grund dieser Situation ist die Verwirklichung einer Salzachbrücke in weite Ferne gerückt.
Machbarkeitsstudie Salzachbrücke
Nördlicher Flachgau braucht eine der vier möglichen Trassenvarianten
Erste Ergebnisse einer langjährigen Forderung der Wirtschaft
„Die Errichtung einer leistungsfähigen Salzachquerung
zwischen der Autobahnbrücke in Salzburg und der Brücke bei Simbach/Inn“ nehmen Gestalt an.
Vier Trassenkorridore kammen nach Abschluss einer Voruntersuchung zur Umweltverträglichkeit in Frage.
Aufgrund einer durch die Bürogemeinschaft Inros Lackner aus München
und Dietmar Kramer aus Salzburg durchgeführten Verkehrsanalyse
wurden vier Trassenvarianten für die Region zwischen Laufen/Oberndorf und Salzburg/Freilassing erarbeitet,
um eine neue Salzach querende Straßenverbindung zwischen der B 20 auf bayerischer
und der B 156 auf Salzburger Seite zu realisieren.
Drei der möglichen Varianten befinden sich im Süden, eine eher im Norden des Untersuchungsgebietes.
Eine Verkehrszählung aus dem Jahr 2005 zeigt eine tägliche Streckenbelastung von 14.000 Fahrzeugen
auf Salzburger und rund 10.000 Fahrzeuge auf der bayerischen Seite.
Nach Schätzungen der Verkehrsexperten würde sich die Verkehrswirksamkeit der künftigen Brücke
zwischen 7.000 und 10.000 Fahrten pro Tag bewegen.
Investitionen in Verkehrsinfrastruktur sind dringend notwendig.
„Eine für den Wirtschaftsverkehr geeignete Grenzbrücke im nördlichen Flachgau
würde nicht nur den Zentralraum entlasten,
im Sinne des Umweltschutzes Umwegkilometer und Emissionen einsparen
sondern auch den Standort Flachgau zusätzlich attraktivieren.
Die nördlichste Trassenvariante 4, im Bereich Triebenbach (D),
weist auch die geringste Durchschneidung von Fauna-Flora-Habitat-Gebieten auf“,
so KommR Pögl, Obmann der Bezirksstelle Flachgau.
Diese überregionale Salzachquerung darf nicht in Konkurrenz zum regionalen Brückenprojekt
in Fridolfing/St. Pantaleon stehen.
Dezember 25, 2008
SAKOG Kulturwerk – Reopening
Endlich war es so weit: die erste Veranstaltungsserie des Vereins Meta.morfx. Ich bin über die räumliche Gestaltung beeindruckt. Auch der Besucherandrang gibt dem Konzept recht. Diese Kultureinrichtung ist sicher etwas besonderes für die ganze Region!
Mehr unter: www.sakog.net























