Herbert Huber-St.Pantaleon

HERZLICH WILLKOMMEN!!

Salzachbrücke – OÖN,ORF

Verfasst von herbyhuber am Oktober 29, 2009

http://salzburg.orf.at/stories/399563/

http://ooe.orf.at/stories/399212/

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,284232

Bayerisch-österreichischer Brückenschlag erhitzt Gemüter

ST.PANTALEON/FRIDOLFING. Die mit mehr als einem Kilometer längste Brücke Oberösterreichs soll bald St. Pantaleon mit der bayerischen Gemeinde Fridolfing verbinden. Anrainer und Umweltschützer stiegen gegen die geplante Salzachbrücke gestern Abend erneut auf die Barrikaden.

ST.PANTALEON/FRIDOLFING. Die mit mehr als einem Kilometer längste Brücke Oberösterreichs soll bald St. Pantaleon mit der bayerischen Gemeinde Fridolfing verbinden. Anrainer und Umweltschützer stiegen gegen die geplante Salzachbrücke gestern Abend erneut auf die Barrikaden.

Von Eva Allerstorfer

Dutzende Brückengegner machten gestern in der Fridolfinger Rupertihalle ihrem Unmut Luft und fordern den sofortigen Planungsstopp.

Seit mehr als zehn Jahren plant der bayerische Landkreis Traunstein mit dem Land Oberösterreich den 35 Millionen Euro teuren „Brückenschlag“. „Dieses Projekt ist zukunftsweisend“, schwärmt Landrat Hermann Steinmaßl (CSU), der das bilaterale Projekt federführend leitet.

Anrainer und Umweltschützer sehen das anders. Sie fürchten um die Ruhe im Naturschutzgebiet „Natura 2000“ rund um das Salzachufer. Josef Frech, Gemeinderat der Ökologischen Liste in Fridolfing, organisiert bayerische und österreichische Brückengegner in der Bürgerinitiative „Vernunft statt Salzachbrücke“. „Der Bau käme nicht nur einer ökologischen Katastrophe gleich. Das ist eine Verschwendung von Steuergeldern, wie sie mir noch nie untergekommen ist“, sagt er. Denn die mehr als einen Kilometer lange Verbindung mündet auf beiden Seiten in kleine Landstraßen und Güterwege. Die Bürgerinitiative wittert hinter dieser Tatsache den geplanten Ausbau des Straßennetzes, um eine neue Transitroute möglich zu machen.

„Das ist völliger Blödsinn. Es werden keine Straßen ausgebaut“, wehrt sich Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl (VP), zuständig für Straßenbau, gegen diese Vorwürfe. „Die Dimensionen müssen so ausgeführt werden, damit die Brücke in 30 Jahren noch zeitgemäß ist. Es soll nicht gleich wieder Geld in die Hand genommen werden müssen“, sagt Hiesl. Einfluss auf die Planung könne er nicht nehmen.

Herbert Huber (SP), noch amtierender Bürgermeister in St. Pantaleon, hält nichts von den Bestrebungen der Bürgerinitiative. Er befürwortet den Bau: „Auch wenn sie jeden Tag eine Veranstaltung organisieren, wird es nichts ändern.“ Der Fridolfinger Bürgermeister Johann Schild (SPD) stimmt Huber zu: „Die Brückengegner sind festgefahren. Das bestehende Straßennetz lässt gar nicht zu, dass Mautflüchtlinge die neue Brücke nutzen.“

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